Unsere neuen Kalender 2016

Apho_KalenderAphorismenkalender 2016

„Im Fallen wendet sich das Blatt.“ (Georg Skrypzak), Wochenkalender 2016, Hrsg. Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1001-1, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder. € 21,90

Hier eine umfassende Leseprobe

Zum Kalender 2016: Wenn man Freunde besucht und sie (ungefragt!) davon erzählen, wie anregend der Aphorismus des DAphA-Kalenders letzte Woche wieder gewesen sei (oder erzählen, dass Freunde erzählt haben, wie passend der Aphorismus letzte Woche wieder gewesen sei), dann ist das für die Kalendermacher: so richtig schön motivierend. Wir haben also keinen Grund, Ihnen 2016 den schon liebgewonnenen DAphA-Kalender vorzuenthalten. Hier ist er, zum fünften Mal. Wieder verbindet sich mit dem Gang durch das Jahr ein Gang durch die Möglichkeiten der kurzen Gattung. Wieder haben wir uns nach Kräften bemüht, aus den Einsendungen  40 Texte auszuwählen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Was ist zu wahr, um schön zu sein? Warum ist der Schnee von gestern mehr als nur „der Schnee von gestern“? Rostet alte Liebe etwa doch? Ist Papier wirklich geduldig? Ist es Luxus, auf Luxus zu verzichten? Neue Fragen zu alten Gewissheiten. „Wärmere Winter“, „längere Tage“, die Knallerei am Jahresende: alles aphoristisch reflektiert. Und „nackte Wahrheiten“ gibt es auch. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns  Künstler/innen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben.

Künstlerinnen und Künstler: Dörthe Janosa ((Wetter); Zygmunt Januszewski (Warschau); Thomas Koch (Sprockhövel); Andreas Noßmann (Brühl); Katja Pfaffenbach (Schwelm); Martin Sendlak-Rinkwitz (Bochum); Irmhild Schaefer (Sprockhövel); Monika Tönnis-Littek (Erftstadt); Hans Joachim Uthke (Hilden).

Autorinnen und Autoren des Kalenders 2016:
Wilfried Besser (Recklinghausen); Eva Annabelle Blume (Gelsenkirchen); Baeredel Brehl (Dortmund); Horst A. Bruder (Grünstadt); Thomas Häntsch (Weeze); Peter Hohl (Ingelheim); Harald K. Hülsmann (Düsseldorf); Hans Norbert Janowski (Esslingen); Rudolf Kamp (Mosbach); Reiner Klüting (Bochum); Martin Liechti (Zürich / Schweiz); Edith Linvers (Recklinghausen); Andrea Mira Meneghin (Basel); Heimito Nollé (Merenschwand/Schweiz); Helmut Peters (Recklinghausen); Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger (Bad Dürkheim); Felix Renner (Zug / Schweiz); Fritz A. Rinnhofer (Graz/Österreich); Hermann Rosenkranz (Düsseldorf); Hans-Georg Schipping (Haan); Harald Schmid (Berlin); Peter-T. Schulz (Mülheim an der Ruhr); Joze Sirek (Lasko / Slowenien); Georg Skrypzak (Berne); Detlef Träbert (Niederkassel); Oliver Tietze (Hohen Neuendorf); Gerhard Uhlenbruck (Köln); Hans-Joachim Uthke (Hilden); Christian Uri Weber (Radebeul); Jacques Wirion (Luxemburg); Norman Wojak (Gelsenkirchen); Gudrun Zydek (Hennef).

Staffelpreise bei Abnahme größerer Stückzahlen:

ab 5 Ex.  € 18,00 portofrei

ab 10 Ex. € 15,00 portofrei

ab 25 Ex. € 12, 00 portofrei.

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Starcke_Kalender„Star(c)ke Wortbilder 2016“.

Bilder & Gedichte der Bochumer Künstler Peter & Michael Starcke (Monatskalender), ISBN 978-3-8196-1002-8, 16 S. 31,5 x 23 cm. € 14,90

Hier eine umfassende Leseprobe

Seit einigen Jahren unterstützen die Zwillingsbrüder, der Maler Peter Starcke und der Lyriker Michael Starcke mit ihrer künstlerischen Arbeit die Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet, deren Motto folgend: „Gemeinsam handeln – gemeinsam helfen!“. Mit einem Kalender ihrer „Wortbilder“ für das Jahr 2016 wollen sich die Zwillingsbrüder erneut einsetzen und einen Teil des Erlöses dieses Kalenders der Stiftung spenden. In einem Vorwort des ebenfalls im Brockmeyer Verlag erschienenen Buches „StarckeKunst“ schreibt Michael Starcke: „wir können nicht mehr als einen anfang machen, mit allem, was werden soll.“ In diesem Sinne mag dieser Kalender ein Zeichen der Solidarität und des sozialen Engagements für die notwendige und wichtige Sache sein, Kindern, die krank sind,zu helfen.

Starcke- BrüderPeter Starcke, geboren 1949 in Erfurt, Informatiker und Systemanalytiker, lebt als Maler und Zeichner in Bochum. Seit 1982 stellt er regelmäßig aus und ist auch an Gruppenausstellungen beteiligt. Ausstellungsorte waren bisher u. a. in Erfurt, Dinslaken, Geldersheim, Mülheim a. d. Ruhr, Gelsenkirchen, Bochum und anderswo. Neben Bildern, Zeichnungen und Linoldrucken gestaltet er Buchtitel und Kalender und illustriert Gedichtbücher undGedichte, u. a. die seines Zwillingsbruders Michael.

Michael Starcke, geboren 1949 in Erfurt, lebt und arbeitet als Lyriker in Bochum. Mitglied im VS, der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE, im Pen-Zentrum Deutschland und im Kunst4tel. Arbeitsstipendien des Landes NRW.2013 Preisträger des 3. Dorstener Lyrikpreises 2013, 2013 Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur. 25 selbstständige Veröffentlichungen, zuletzt: “tröstlich die grüne decke”, Gedichte, Bochum 2012;  “von oben winzige punkte”, Gedichte, Bochum 2014.

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Preisverleihungen für unsere Autoren

Zeller IIUnser Autor Michael Zeller (Wuppertal) ist 2015 als „Stadtschreiber“ von Regensburg eingeladen worden.

Während des Sommers wohnt und arbeitet er in einem Atelier des „KunstvereinsGRAZ“, mitten in der schönen Altstadt. Er wird in Stadt und Umgebung mit offenen Sinnen unterwegs sein und ansonsten weiter an seinem neuen Roman schreiben.

Zuletzt, 2014,  erschien bei uns seine Erzählung BRUDERTOD, die Geschichte eines Selbstmords. Bei dem Publikum und in der Presse hat sie großen Zuspruch erfahren.

In diesem Herbst 2015 kommt die Neuauflage seines Romans FALSCHSPIELER in unsererm Hause heraus, der zurzeit schwer erhältlich ist. Der Roman ist um die Figur des Literaturfälschers George Forestier herum erzählt, aus den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts. In seiner Art ist dieser Skandal bis heute noch nicht überboten worden. Der ganze Literaturbetrieb des Landes hat sich damals blamiert – allen voran Gottfried Benn.

5106449-9783819609718_cover - KopieZeller, Michael: BruderTod

Ein Kinderleben, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0971-8, kart. (engl. Broschur) 21 x 14,5 cm. 144 S. € 14,90

Hier eine umfangreiche Leseprobe

Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, ehe er sich an diesen Stoff herantraute: den Selbstmord eines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD ist weit mehr als eine persönliche Bilanz geworden. Der Autor ist noch einmal hinabgestiegen in die fünfziger Jahre, hat die Orte der Kindheit aufgesucht, in Deutschland, in Polen, um nach Gründen dieser Tat zu suchen. Zeller hält sich dabei strikt an die Sichtweise eines Kindes und schafft es so, die einzelnen Stationen eines Scheiterns von innen auszuleuchten, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig versteht es der erfahrene Erzähler, geschichtliche Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen. Etwa wenn es um den Streit des Vaters mit seinem zeitweiligen Dienstherrn geht, Joseph Goebbels, Reichspropagandaminister damals. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschont und nichts geschönt. Doch das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt in der Erzählung immer gewahrt. Es hat den Autor sein Leben lang begleitet. Jetzt hat er ein Fenster geöffnet – ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist mir, soweit ich das behaupten darf, ein vertrautes Erleben. Brüderlich nah. Selbstmörder sind meine Brüder, alle. Etwas bricht dabei auf in mir und wirft mich auf das Modell für sämtliche Selbstmorde zurück, die Ur-Tat in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses. Alle Gefühle von damals fallen über mich her, Jahrzehnte alt und im Alltag verstummt. Sind da und frisch wie gestern. Die Frage stellt sich wieder neu, auch wenn ich es weiß: Eine Antwort gibt es nie. Das hilft mir wenig. Im Gegenteil. Es zwingt mich nur, tiefer zu graben, wie im aktuellen Fall jetzt bei dem Bruder. Ab wann wußte er es? Und wie hielt er das durch?

Auch als ebook erschienen € 7,99

Von Michael Zeller erschien ebenfalls bei uns:

Zeller IIIMichael Zeller: wie es anfängt : wie es endet

gedichte und gesänge, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0918-3, kart. 96 S. € 9,90

Hier eine Leseprobe

In Michael Zellers neuem Gedichtband ist die Lyrik der letzten Jahre gesammelt, als eine Art Zwischensumme seiner Lebensreise, wie er sagt, ein Stück innerer Biographie: Landschaften und Länder tauchen auf, Epochen und Ereignisse, Lust & Liebe und unser Alltag mit seinen Mühen und Freuden. „Zellers Lyrik hat eine angerauhte Zartheit“, urteilte Karl Krolow beim lyrischen Debüt vor gut drei Jahrzehnten und nennt seine Gedichte „scharfe Daseinsstudien“. Darin ist Zeller sich treu geblieben.

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MühlDer Landschaftsverband Rheinland zeichnete am 23. 4. 2015 den Wuppertaler Schriftsteller Karl Otto Mühl mit dem Rheinlandtaler für die Förderung der Kultur im Rheinland aus. Dazu gratulieren wir sehr herzlich und möchten noch einmal auf sein vor kurzem in unsererm Verlag erschienenes Buch „Totenwache“ hinweisen, das gleichsam wie in einem Lebensaufriss mit dem Blick auf fremde und eigene Schicksale – „ein intimes Zeitbild eines einfühlsamen Literaten“ (WAZ 23.4.15) bietet.

UVB_Muehl_Totenwache_Umschlag_2K.inddKarl Otto Mühl, Totenwache, Abschiede Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0981-7, kart. 111 S. 19 x 12 cm.  9,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Karl Otto Mühl, der nach einem langen Leben zurückblickt auf Schicksale, fremde und eigene, blickt auf die Freunde, die ihn bereits verlassen haben. Sie sind ihm liebend gegenwärtig, und die Erinnerung an sie wird zur aktuellen Begegnung  mit der Rätselhaftigkeit des Lebens und Sterbens. Er hat sie sich nicht nach öffentlicher Bedeutung ausgesucht, diese Freunde, sondern nach der Intensität, mit der sie Teile seines Lebens geworden sind. Und dennoch ist jeder von ihnen ein Solitär, manchmal sogar im öffentlichen Wirken, aber für uns, die Leser, werden sie zu Marksteinen, die uns eindringlich anblicken.Sie erinnern uns daran, dass wir zusammengehören in einer Welt, die uns alle voneinander zu trennen scheint.

Karl Otto Mühl:  Geb. 16.2.1923 in Nürnberg; Realschule in Wuppertal, Lehre als Industriekaufmann, Kriegsgefangenschaft in Ägypten, Südafrika, USA und England Abitur. 1948–86 Werbe-, Verkaufs- und Exportleiter in verschiedenen Firmen, seit 1987 freier Schriftsteller; verheiratet, drei Töchter. Mitglied im VS. – 1975 Von-der-Heydt-Preis, 2006 Literatur-preis der Springmann Stiftung.

Auch als ebook erschienen € 4,99 

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KrauseAm 21.3. 2015 hat David Krause, einer der Autoren vonAufBruchStellen„, den höchst renommierten Leonce-und-Lena-Preis Darmstadt  gewonnen.

kulinKulin, Katja & Kroos, Christian (Hrsg.): AufBruchStellen

 Die besten Texte aus drei Jahren Zehntausend-Wettbewerb im DSFo, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0988-6, kart. 20 x 12,4 cm. 135 S
Es wäre verfehlt, hier über die einzelnen Geschichten reden zu wollen, ein Überblick würde an der Vielfältigkeit ihrer Inhalte scheitern. Zu verschieden sind die Texte, zu unterschiedlich ihre Art, von augenzwinkernder Leichtigkeit bis zu dunkelstem Pessimismus, von wortgewaltiger Expressivität bis hin zu leiser Reduktion. Jeder Text nimmt den Leser mit auf eine höchst individuelle und eigenartige Reise, doch auf den Punkt geschrieben sind sie alle: Zehntausend Zeichen erlauben keine großen Ausschweifungen. Es sind Miniaturen mit vielen Facetten und, was die Zusammenstellung in diesem Band angeht, ohne Wiederholungen.

Inhalt :Ameisen im Krieg von Sonja Kettenring 13
Alter des Lichts und der Landschaft von Marc Richter 17
Die Spinnen von David Krause 23
Geschichte mit deformierten Kastanien und dem Anfang am Ende von Daniela Hahner 30
Und Gott sprach, es werde von Jenni Raasch 36
Kaffeeblasen von Dennis Mizioch 41
Wovon man nicht sprechen kann von Holger Schubert 46
Ochsenblutrot von Karoline Pauluhn 51
Der Spinner von nebenan von Katharina Conrad 55
Aus·Wege von Thomas D. Föller 61
Die Libelle von Henrike Spohr 67
Samstagmorgen von Diana Schmidt 72
Variationen über die Wahrheit − eine Heterophonie von Michael Kohl 77

Fugen von Barbara Messing 83
Number 17 von Wolfgang Christian 87
Auf Basalt von Holger Schubert 93
Später von Wolfgang Sünkel 98
Vater von Lara Krump 102
Schokoladenleben von Barbara Messing 107
Außen am Fenster innen von Mons 111
Zurück auf Los von Jenni Raasch 116

Hier das ebook € 6,99

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Weinbörner2014 erhielt unser A

utor Udo Weinbörner den Alfred Müller-Felsenburg Preis für aufrechte Literatur

Bei uns erschien 2014:

WeinbörnerWeinbörner, Udo: ZART WILL ICH DICH BERÜHREN.

 GEDICHTE Mit schwarz-weiß Fotografien von GERHARD NOTZEM, Geleitwort MICHAEL STARCKE; Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0968-8, kart. 20 x 12,5 cm 154 S.

Wir freuen uns mit unseren Autoren und gratulieren sehr herzlich € 11,90

Hier eine Leseprobe

Auf 150 Seiten, Gedichte ausgewählt aus 30 Jahren, zusammengestellt in einer handsignierten, limitierten Auflage. Zusammen mit den Bildern des Werler Fotografen Gerhard Notzem ein Leseereignis und das Buch ein Liebhaberstück zugleich. Die jetzt vorliegenden Liebesgedichte, Zeitgedichte, Gedichte vom Glauben und Heimatgedichte sind thematischen Schwerpunkten zugeordnet und auf eine spannende und höchst anspruchsvolle Art unterschiedlich. Der Lyrikband bezaubert bei den Liebesgedichten mit einfühlsamen Metaphern, scheut dabei oft auch nicht Reim und Versmaß. Viele der Gedichte sind inzwischen nicht von ungefähr bereits vertont. Soziales Engagement, experimentelle Lyrik und Gedichte in der Tradition der Literatur der Arbeitswelt zeigen im anschließenden Kapitel einen Dichter, der alltagssprachenmächtig nicht im Elfenbeinturm wohnt. Sehr persönliche Eindrücke eröffnen sich dem Leser in den Glaubensgedichten und in den in ihrer Art ganz besonderen Gedichten über den Geburtsort Plettenberg in Westfalen.

UDO WEINBÖRNER; 1959 in Plettenberg (Westfalen) geboren, lebt in Meckenheim bei Bonn. Er ist Autor von zahlreichen Sachbüchern und Romanen.

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NolléUnd ebenfalls 2014  Heimito Nollé den 1. Preis beim Aphorismen Wettbewerb 2014 des Deutschen Aphorismus- Archivs (DAphA)

Bei uns erschien 2014:

9783819609640_frontcoverNollé, Heimito: Aussätzer

 Aphorismen, Vorwort Jürgen Wilbert, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0964-0, kart. 20 x 12 cm. 90 S. zahlreiche s/w Fotos € 11,90
Einer seiner preisgekrönten Aphorismen lautet: „Um den Schein zu wahren, verbirgt sich Größe oft im Unscheinbaren.“ Überzeugt hat die Juroren zum einen „die gleichmäßige Qualität der eingereichten Aphorismen“, zum anderen „die bildhafte Umsetzung“. Neben der philosophisch-inhaltlichen Fundierung sind es genau diese Gütekriterien der bildhaft-metaphorischen und sprachlich-stilistischen Ausgestaltung, die auch die Texte dieser Veröffenlichung mit dem originellen Titel „Aussätzer“ auszeichnen. …Er selbst ist kein „epischer Charakter“; seine Texte sind kurz und prägnant, dabei jeweils „mehr als ein Spruch, ein Einspruch.“ Das berühmt-berüchtigte Potenzproblem des Aphoristikers (nach Hanns-Hermann Kersten: „je kürzer- desto besser“) wird auch von ihm beklagt: „Der Aphoristiker ist ein schlechter Liebhaber – kaum auf der Höhe, kommt er schon zum Punkt.“ …Was ihn durchgängig zu kritisch-aphoristischen Kommentaren herausfordert, ist das Geschwätzige, das Laute in unserer Kommunikationsgesellschaft. Dies belegen die folgenden Beispiele:: „Die schlimmste Lärmbelästigung … ist das Platzen von Sprechblasen.“ / „Im Rauschen der Informationsflut hört man den Ertrinkenden nicht.“ / „Die Bilderflut zerstört jede Anschauung.“ Darin wird sein zentrales Anliegen, Aphorismen zu schreiben, deutlich: Aphorismen sind für ihn „kleine Lichtungen im Phrasenwald.“ …Hier einige bissig-appetitliche Kostproben: „Er sank immer tiefer, bis auf die Höhe der Zeit.“ / „Eine Zeit, in der sich alles bewegt, ist nicht zwangsläufig eine bewegte Zeit.“ / „Hoffentlich kommen unsere Nachkommen nicht nach uns!“ / „Wir betreiben Raubbau an der Zeit: von der langen Weile bleiben nur noch Schrecksekunden.“ … Neben den grundlegenden Stilmitteln der Verknappung und Überraschung beherrscht er gleichermaßen den wirkungsvollen rhetorischen Kniff der Pointierung und Übertreibung: „Beim Versuch des aufrechten Gangs bringen es viele nur bis zum Strammstehn.“ Von der beißenden, (selbst)ironischen Kritik bleibt auch sein Geburts- und Heimatland Schweiz nicht verschont: „Um den Horizont der Schweiz zu erweitern, müsste man Berge versetzen können.“ Oder als lakonische (Schein-)Definition: „Die Schweiz, ein Alptraum.“ Ferner finden wir bei Nollé auch viele sprachliche Neuschöpfungen (Neologismen), so u.a. „Egotripper“, „Sprach-Emissionen“, „Uhrteil“, „Bildungsdrohung“, „Broschürenkunst“, „Bodybuilder der Literatur“. Der Aphorismus in Frageform kommt ebenfalls vor: „Mit wem betrügt man sich selbst?“ / „Was nützt Langlebigkeit in einer kurzlebigen Zeit?“ / „Er ist Vorstand der Firma, warum sollte er hinter ihr stehen?“ … Nollés „Aussätzer“ stellen eine viel versprechende Bereicherung der gegenwärtigen Aphorismus-Landschaft dar.(Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)
HEIMITO NOLLÉ wurde 1970 in Zürich geboren. Er studierte Philosophie und Geschichte an den Universitäten Zürich und Berlin und schloss mit einer Arbeit über Hannah Arendt ab. Sein literarisches Interesse gilt vorwiegend dem Aphorismus und der Lyrik
Wir freuen unsd mit unseen Autoren und gratulieren ganz herzlich

Norbert Brockmeyer

Universitätsverlag Brockmeyer

Indiebookday!

Am 21. März 2015 ist Indiebookday!

indie

Ihr liebt schöne Bücher,

Logo rostrot 72zum Beispiel aus unseren drei Verlagen der Kooperation LIT- Revier


Am 21.03.2015 könnt Ihr das allen zeigen. Es geht ganz einfach:

Wie funktioniert’s?
Geht am 21.03.2015 in einen Buchladen Eurer Wahl und kauft Euch ein Buch. Irgendeines, das Ihr sowieso gerade haben möchtet.
Hauptsache ist: Es stammt aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag.
Danach postet Ihr ein Foto des Covers, des Buches, oder Euch mit dem Buch (oder wie Ihr möchtet) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) oder einem Blog Eurer Wahl unter dem Stichwort/Hashtag „Indiebookday“. Wenn Ihr die Aktion gut findet, erzählt davon.

Hier zum Beispiel eine Bücherwand mit Lesproben

Zum Hintergrund
Es gibt viele kleine tolle Verlage, die mit viel Herzblut und Leidenschaft schöne Bücher machen. Aber nicht immer finden die Bücher ihren Weg zu den Lesern. Der Indiebookday kann da für ein bisschen Aufmerksamkeit sorgen.

Der Indiebookday hat sich seit seinem Start 2013 auch international zu einem ganz besonderen Aktionstag rund um die unabhängigen Verlage und Buchhandlungen entwickelt. Schauen wir zusammen, was 2015 passiert.

indie 2

Ulrich Straeter: Ein Jahr ohne Föhn

StraeterOutdoor in Europa – Eine Zeitreise

Bilder und Zeichnungen Ilse Straeter
Ein ungewöhnliches Buch. Ein Tagebuch, ein Reisebuch, ein Reise-
roman, ein Buch über die Zeit und über ein Stück des Lebens.
Heutzutage ein Jahr outdoor in Europa leben, geht das? Es ging,
malend und schreibend und das Leben mit all seinen Unwägbarkeiten
wahrnehmend (und genießend) waren Autor und Reisebegleiterin ein
Jahr lang an Westeuropas Küsten und in der Provence unterwegs.
Unterwegs mit einem alten Campingbus, mit Fahrrädern und Zelt und
manchmal auch zu Fuß. Lukullische Spezialitäten, Kunst und Kultur,
Geschichte und Politik der bereisten Länder werden aufgezeigt – die
Klammer zum heutigen Geschehen in der Welt fehlt nicht.
Manchmal kann es gelingen, dem Hamsterrad zeitweise zu entrinnen.
Nach der Reise war alles anders: die Berufe und die Arbeitsstellen
wurden gewechselt, das Leben bekam eine neue Qualität. Und dieses
Buch hätte es sonst nicht gegeben …

ISBN 978-3-929219-34-0 – Preis 24,80 €
Coolibri 72Magazin 72Westfalenspiegel 72

Neuer Onlineshop

Banner Verlag IIUnser neugestalteter, moderner und attraktiver Onlineshop brockmeyer-verlag.de ist seit einigen Tagen Online. Ein Besuch lohnt sich . Hier finden Sie auf den Artikelseiten unser aktuelles belletristisches und wissenschaftliches Buchprogramm, und ein großes Angebot preiswerter Restauflagen älterer Titel unseres Hauses,  die  wir zu sehr günstigen Sonderpreisen anbieten. Zahlreiche Titel haben wir inzwischen auch als ebooks publiziert.

NeuUnsere aktuellen Neuerscheinungen finden Sie hier

Weihnacht 5Einige Geschenktipps  haben wir für Sie hier zusammengestellt

Nur einige Titel, die ausgezeichnet oder/und in den Medien besonders gewürdigt wurden möchten wir hier im einzelnen vorstellen

5106449-9783819609718_cover - KopieZeller, Michael: BruderTod.

Ein Kinderleben, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0971-8, kart. 21 x 14,5 cm. 144 S.€ 14,90

hier eine ausführliche Leseprobe

Michael Zeller, ein Wanderer zwischen den Welten, wurde kurz vor Kriegsende in Breslau geboren, dem heutigen Wroclaw/Polen. Nach einer akademischen Laufbahn (mit Habilitation) verlässt er 1982 die Universität, um als freier Schriftsteller leben zu können. In den dreißig Jahren seither hat er ein umfangreiches und vielschichtiges Werk geschaffen, das mehrfach ausgezeichnet wurde. Herausragend die Romane FOLLENS ERBE, CAFÉ EUROPA, DIE REISE NACH SAMOSCH, FALSCHSPIELER. Zuletzt erschienen (im Universitätsverlag Brockmeyer) die Gedichte „wie es anfängt : wie es endet“. Er lebt seit längerem in Wuppertal.

Zum Buch: Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, ehe er sich an diesen Stoff herantraute: den Selbstmord eines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD ist weit mehr als eine persönliche Bilanz geworden. Der Autor ist noch einmal hinabgestiegen in die fünfziger Jahre, hat die Orte der Kindheit aufgesucht, in Deutschland, in Polen, um nach Gründen dieser Tat zu suchen. Zeller hält sich dabei strikt an die Sichtweise eines Kindes und schafft es so, die einzelnen Stationen eines Scheiterns von innen auszuleuchten, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig versteht es der erfahrene Erzähler, geschichtliche Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen. Etwa wenn es um den Streit des Vaters mit seinem zeitweiligen Dienstherrn geht, Joseph Goebbels, Reichspropagandaminister damals. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschont und nichts geschönt. Doch das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt in der Erzählung immer gewahrt. Es hat den Autor sein Leben lang begleitet. Jetzt hat er ein Fenster geöffnet – ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist mir, soweit ich das behaupten darf, ein vertrautes Erleben. Brüderlich nah. Selbstmörder sind meine Brüder, alle. Etwas bricht dabei auf in mir und wirft mich auf das Modell für sämtliche Selbstmorde zurück, die Ur-Tat in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses. Alle Gefühle von damals fallen über mich her, Jahrzehnte alt und im Alltag verstummt. Sind da und frisch wie gestern. Die Frage stellt sich wieder neu, auch wenn ich es weiß: Eine Antwort gibt es nie. Das hilft mir wenig. Im Gegenteil. Es zwingt mich nur, tiefer zu graben, wie im aktuellen Fall jetzt bei dem Bruder. Ab wann wußte er es? Und wie hielt er das durch?

Der Titel wurde am 19.11.14 in der FAZ in einer ausführlichen Rezension als bemerkenswertes, bewegendes Buch gewürdigt!

9783819609640_frontcoverDas Buch des Siegers des diesjährigen Aphorismenwettbewerbs des Schweizers Heimito Nollé wurde vor allem in Schweizer Zeitungen in teilweise ganzseitigen Berichten als bemerkenswertes Debüt hervorgehoben!

Nollé, Heimito: Aussätzer.

Aphorismen, Vorwort Jürgen Wilbert, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0964-0, kart. 20 x 12 cm. 90 S. zahlreiche s/w Fotos € 11,90

Hier wieder eine ausführliche Leseprobe

Heimito Nollé wurde 1970 in Zürich geboren. Er studierte Philosophie und Geschichte an den Universitäten Zürich und Berlin und schloss mit einer Arbeit über Hannah Arendt ab. Sein literarisches Interesse gilt vorwiegend dem Aphorismus und der Lyrik. Heimito Nollé ist 1. Preisträger des Aphorismen-Wettbewerbs 2014 des Deutschen Aphorismus-Archivs (DAphA). Die Aphorismensammlung „Aussätzer“ ist sein Erstling. Seit 2008 ist Nollé als Medienanalyst tätig. Er lebt mit Frau und Hund in Merenschwand, Schweiz.

Zum Buch: Einer seiner preisgekrönten Aphorismen lautet: „Um den Schein zu wahren, verbirgt sich Größe oft im Unscheinbaren.“ Überzeugt hat die Juroren zum einen „die gleichmäßige Qualität der eingereichten Aphorismen“, zum anderen „die bildhafte Umsetzung“. Neben der philosophisch-inhaltlichen Fundierung sind es genau diese Gütekriterien der bildhaft-metaphorischen und sprachlich-stilistischen Ausgestaltung, die auch die Texte dieser Veröffenlichung mit dem originellen Titel „Aussätzer“ auszeichnen. …Er selbst ist kein „epischer Charakter“; seine Texte sind kurz und prägnant, dabei jeweils „mehr als ein Spruch, ein Einspruch.“ Das berühmt-berüchtigte Potenzproblem des Aphoristikers (nach Hanns-Hermann Kersten: „je kürzer- desto besser“) wird auch von ihm beklagt: „Der Aphoristiker ist ein schlechter Liebhaber – kaum auf der Höhe, kommt er schon zum Punkt.“ …Was ihn durchgängig zu kritisch-aphoristischen Kommentaren herausfordert, ist das Geschwätzige, das Laute in unserer Kommunikationsgesellschaft. Dies belegen die folgenden Beispiele:: „Die schlimmste Lärmbelästigung … ist das Platzen von Sprechblasen.“ / „Im Rauschen der Informationsflut hört man den Ertrinkenden nicht.“ / „Die Bilderflut zerstört jede Anschauung.“ Darin wird sein zentrales Anliegen, Aphorismen zu schreiben, deutlich: Aphorismen sind für ihn „kleine Lichtungen im Phrasenwald.“  …Hier einige bissig-appetitliche Kostproben: „Er sank immer tiefer, bis auf die Höhe der Zeit.“ / „Eine Zeit, in der sich alles bewegt, ist nicht zwangsläufig eine bewegte

Zeit.“ / „Hoffentlich kommen unsere Nachkommen nicht nach uns!“ / „Wir betreiben Raubbau an der Zeit: von der langen Weile bleiben nur noch Schrecksekunden.“ … Neben den grundlegenden Stilmitteln der Verknappung und Überraschung beherrscht er gleichermaßen den wirkungsvollen rhetorischen Kniff der Pointierung und Übertreibung: „Beim Versuch des aufrechten Gangs bringen es viele nur bis zum Strammstehn.“ Von der beißenden, (selbst)ironischen Kritik bleibt auch sein Geburts- und Heimatland Schweiz nicht verschont: „Um den Horizont der Schweiz zu erweitern, müsste man Berge versetzen können.“ Oder als lakonische (Schein-)Definition: „Die Schweiz, ein Alptraum.“ Ferner finden wir bei Nollé auch viele sprachliche Neuschöpfungen (Neologismen), so u.a. „Egotripper“, „Sprach-Emissionen“, „Uhrteil“, „Bildungsdrohung“, „Broschürenkunst“, „Bodybuilder der Literatur“. Der Aphorismus in Frageform kommt ebenfalls vor: „Mit wem betrügt man sich selbst?“ / „Was nützt Langlebigkeit in einer kurzlebigen Zeit?“ / „Er ist Vorstand der Firma, warum sollte er hinter ihr stehen?“ … Nollés „Aussätzer“ stellen eine viel versprechende Bereicherung der gegenwärtigen Aphorismus-Landschaft dar.(Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)

WeinbörnerStolz sind wir auch auf  das neue Buch des diesjährigen Siegers des Müller-Felsenburg Preises für aufrechte Literatur Udo Weinbörner

Weinbörner, Udo: ZART WILL ICH DICH BERÜHREN.

GEDICHTE Mit schwarz-weiß Fotografien von GERHARD NOTZEM, Geleitwort MICHAEL STARCKE, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0968-8, kart. 20 x 12,5 cm 154 S.€ 11,90

Hier wieder die ausfürhliche Leseprobe

Auf 150 Seiten, Gedichte ausgewählt aus 30 Jahren, zusammengestellt in einer handsignierten, limitierten Auflage. Zusammen mit den Bildern des Werler Fotografen Gerhard Notzem ein Leseereignis und das Buch ein Liebhaberstück zugleich. Die jetzt vorliegenden Liebesgedichte, Zeitgedichte, Gedichte vom Glauben und Heimatgedichte sind thematischen Schwerpunkten zugeordnet und auf eine spannende und höchst anspruchsvolle Art unterschiedlich. Der Lyrikband bezaubert bei den Liebesgedichten mit einfühlsamen Metaphern, scheut dabei oft auch nicht Reim und Versmaß. Viele der Gedichte sind inzwischen nicht von ungefähr bereits vertont. Soziales Engagement, experimentelle Lyrik und Gedichte in der Tradition der Literatur der Arbeitswelt zeigen im anschließenden Kapitel einen Dichter, der alltagssprachenmächtig nicht im Elfenbeinturm wohnt. Sehr persönliche Eindrücke eröffnen sich dem Leser in den Glaubensgedichten und in den in ihrer Art ganz besonderen Gedichten über den Geburtsort Plettenberg in Westfalen.

Udo Weinbörner *1959 in Plettenberg (Westfalen), lebt in Meckenheim bei Bonn. Er ist Autor von zahlreichen Sachbüchern und Romanen. 2005 erschien sein erfolgreicher historischer Roman „Schiller/Der Roman“, 2010 der Roman „Der General des Bey/Das abenteuerliche Leben des Amrumer Schiffsjungen Hark Olufs“, und 2013 der Roman „Georg Büchner/Das Herz so rot“ und die Erzählungen „Goethe, Schiller & Company“: 1985 publizierte er, seinen erster Gedichtband „Goethe ade“. Weinbörner wurde 2014 mit dem ‚Alfred- Müller-Felsenburg-Preis-für aufrechte Literatur“ausgezeichnet.

Mit den besten Wünschen für die Weihnachtszeit

Ihr Norbert Brockmeyer

 

text & talk: NRW-Buchmesse für unabhängige Verlage

texttalk1_2014
Datum
Samstag, 6. September 2014 bis Sonntag, 7. September 2014
Ort:
Goethe-Museum Düsseldorf / Jacobistraße 2 / D-40213 Düsseldorf (an beiden Tagen jeweils von 11 bis 18 Uhr)

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Literaturbüro NRW die »text & talk – NRW-Buchmesse für unabhängige Verlage«. Dies gemeinsam mit dem Goethe-Museum Düsseldorf in Kooperation mit der Literaturkommission für Westfalen und dem Kulturgut Haus Nottbeck, gefördert durch die Kunststiftung NRW und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.

texttalk1_2014Hier das Programm als PdF Dateien

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Hier präsentiert sich auch unsere Kooperation LIT-Revier:

Sa. 6.9. 14.30 Uhr: LIT-Revier“: ARKA, Asso, Brockmeyer Verlag
Die drei Verleger stellen Ihre Kooperation LIT-Revier, deren Ziele und Absichten vor. Anschließend werden in Kurzlesungen dreier Autoren die literarischen Schwerpunkte jedes Verlages hervorgehoben: Jugendbücher, Aphorismen, Reviergeschichten. Es lesen: Albin Lenhard, Jürgen Wilbert, Heinrich Peuckmann.
Außerdem präsentieren wir unsere aktuellen Bücher und Kalender auf unseren Austellungsständen
Arka             Assso         9783819609572_cover     Aphorismenkalender

Zum Tode von Hugo Ernst Käufer

Käufer 1Mit tiefer Betroffenheit haben wir vom Tode unseres Autors Hugo Ernst Käufer am 9. 5. 2014 erfahren. Nach langer Krankheit verstarb er dennoch unerwartet an seinem Altersruhessitz in Legden/Münsterland und hinterlässt in der Ruhrgebietsliteratur eine tiefe Lücke.

Hier unser kompletter Blogbeitrag in unserem Verlagsblog

Hier nur zwei seiner Aphorismen als Beispiele für sein Denken und  seine Haltung:

‚Eine Ansicht ist ein nicht zu Ende gedachtes Denken‘

‚Allein das Unfertige hat Zukunft‘

Und vor allem: ‚Über den Tod zu schweigen heißt, das Leben zu beleidigen‘

Hugo Ernst Käufer plädierte stets für den ‚aufrechten Gang‘ und gegen die ‚Versuchungen dieser Welt‘. Er legte seinen Finger in die Wunden der Zeit !

plädierte in seinen literarischen Plädoyers für den „aufrechten Gang“, für die Achtsamkeit gegen die (politischen) Versuchungen dieser Welt, und gegen die Sirenengesänge einer grell sich schminkenden Zeit, die jede Ernsthaftigkeit im Labyrinth ihrer Unterhaltungskanäle einzusaugen droht.

Bochumer Publizist und Autor Hugo Ernst Käufer gestorben | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/bochumer-publizist-und-autor-hugo-ernst-kaeufer-gestorben-id9327785.html#plx94179136

Käufer, am 13. Februar 1927 in Annen geboren, plädierte in seinen literarischen Plädoyers für den „aufrechten Gang“, für die Achtsamkeit gegen die (politischen) Versuchungen dieser Welt, und gegen die Sirenengesänge einer grell sich schminkenden Zeit, die jede Ernsthaftigkeit im Labyrinth ihrer Unterhaltungskanäle einzusaugen droht.

Bochumer Publizist und Autor Hugo Ernst Käufer gestorben | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/bochumer-publizist-und-autor-hugo-ernst-kaeufer-gestorben-id9327785.html#plx762104279

Käufer, am 13. Februar 1927 in Annen geboren, plädierte in seinen literarischen Plädoyers für den „aufrechten Gang“, für die Achtsamkeit gegen die (politischen) Versuchungen dieser Welt, und gegen die Sirenengesänge einer grell sich schminkenden Zeit, die jede Ernsthaftigkeit im Labyrinth ihrer Unterhaltungskanäle einzusaugen droht.

Bochumer Publizist und Autor Hugo Ernst Käufer gestorben | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/bochumer-publizist-und-autor-hugo-ernst-kaeufer-gestorben-id9327785.html#plx762104279

Über den Tod zu schweigen heißt, das Leben zu beleidigen“, schrieb Hugo Ernst Käufer einmal in einer seiner lakonischen, und doch so sinnfälligen Sentenzen. Nun ist sein langes Leben zu Ende gegangen. Am 9. Mai ist der Bochumer Autor und Publizist an seinem Altersruhesitz in Legden gestorben. Er wurde 87 Jahre alt

Bochumer Publizist und Autor Hugo Ernst Käufer gestorben | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/bochumer-publizist-und-autor-hugo-ernst-kaeufer-gestorben-id9327785.html#plx711339907

Über den Tod zu schweigen heißt, das Leben zu beleidigen“, schrieb Hugo Ernst Käufer einmal in einer seiner lakonischen, und doch so sinnfälligen Sentenzen. Nun ist sein langes Leben zu Ende gegangen. Am 9. Mai ist der Bochumer Autor und Publizist an seinem Altersruhesitz in Legden gestorben. Er wurde 87 Jahre alt

Bochumer Publizist und Autor Hugo Ernst Käufer gestorben | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/bochumer-publizist-und-autor-hugo-ernst-kaeufer-gestorben-id9327785.html#plx711339907

Wir werden Hugo Ernst Käufer immer ein ehrendes Gedenken bewahren. Möge sein Leben und Schaffen in seinem Werk fortleben und vielen Menschen Bereicherung schenken

Bochum 9.5. 2014                Norbert Brockmeyer (Verleger)

 

Unsere Ziele und Absichten

Logo rostrot 721.Die Literatur im und über das Ruhrgebiet hat bisher weder in der Region noch überregional einen adäquaten Platz in der bundesdeutschen Literaturlandschaft gefunden, geschweige denn im benachbarten Ausland.  Auch während des Kulturhauptstadtjahres 2010 führte die Literatur, mit Ausnahme der Hellweg-Krimi-Aktionen am Rande des Reviers, ein stiefmütterliches Dasein. Ein wesentlicher Schritt nach vorn konnte weder von den Akteuren der Ruhr-2010-GmbH noch von den Verlagen selbst initiiert werden.

Obwohl es drei öffentlich geförderte Literaturbüros im Umfeld des Reviers (Unna, Gladbeck, Düsseldorf) gib, haben die literarischen Verlage von deren Arbeit bisher wenig  profitiert

Ein positives Beispiel für Literaturaktivitäten bietet allerdings die Literaturkommission des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe. Eine ähnliche Einrichtung existiert bisher beim Landschaftsverband Rheinland nicht.

2.  Gerade in einer Zeit unüberschaubarer Medienangebote braucht die „Ruhrgebietsliteratur“ gezielte Unterstützung . Als Ruhrgebietsliteratur verstehen wir nicht nur Literatur über das Ruhrgebiet und Literatur aus dem Revier mit dem Thema Ruhrgebiet, sondern generell Literatur von Ruhrgebietsautoren und –autorinnen sowie von  ansässigen Verlagen. Der Zusammenschluss „LitRevier“ will sich bemühen, besonders in den Medien stärker präsent zu sein.

3. An einer umfassenden Unterstützung der „Ruhrgebietsliteratur“ fehlt es. Einzelprojekte und kasuistische Unterstützung schaffen keine nachhaltige Wahrnehmung und Wertschätzung. Betont werden muss, dass es nicht in erster Linie  um finanzielle Unterstützung geht, sondern vor allem um die Förderung von Wahrnehmungsmöglichkeiten (Unterstützung bei Werbung,  Auftrittsmöglichkeiten etc.). Unsere Forderung nach Wertschätzung sollte selbstverständlich sein, ist aber weder in der Politik noch in den lokalen Medien bisher angekommen (der Philosoph gilt nichts im eigenen Dorf).

4. Bei Beibehaltung ihrer Eigenständigkeit schaffen die teilnehmenden Verlage gemeinsame öffentliche Plattformen (z. B. Blog-Internetauftritt, Auftritte in  Printmedien)

– erstellen gemeinsame Flyer, Folder, Werbezettel, Presseinformationen o. ä. für  Medien

– organisieren gemeinsame öffentliche Auftritte und Leseveranstaltungen

– wollen  zusätzliche, gemeinsame Marketingmaßnahmen vornehmen

– suchen  eine gemeinsame Plattform mit Autoren

– wollen  den Kontakt zum Buchhandel intensivieren

– vertreten ihre Interessen und damit die Interessen der „Ruhrgebietsliteratur“ gemeinsam gegenüber Institutionen, Organisationen und staatlichen Stellen

 

5. Um dabei mitzuhelfen, den derzeitigen unbefriedigenden Zustand zu verbessern, haben sich Anfang 2014  einige Literatur-Kleinverlage im Ruhrgebiet zur  Inititative  ‚LIT-Revier‘ zusammengefunden.

Zu den Gründungsmitgliedern von „Lit.Revier“  gehören:

Asso Verlag, Oberhausen

ARKA Verlag, Essen

Brockmeyer Verlag, Bochum

„Lit.Revier“ ist offen für die Zusammenarbeit mit und der Mitgliedschaft weiterer Kleinverlage aus dem Ruhrgebiet, soweit sie sich mit dem Selbstverständnis und der Zielsetzung von „Lit.Revier“ identifizieren und zur Vernetzung und Mitarbeit bereit sind.

Bochum, Essen, Oberhausen

Gölzenleuchter_LesenderUlrich Straeter, Ernst Gerlach, Dr. Norbert Brockmeyer

Gölzenleuchter_LesenderGölzenleuchter_Lesender