Aphorismenkalender 2017

Soeben erschienen: Der neue Aphorismenkalender 2017

Kalender 17Aphorismenkalender 2017

„Das Jahr liegt vor uns, aber nicht zu unseren Füßen.“ (Michael Rumpf), DAphA-Kalender 2017, Hrsg. J. Wilbert & F. Spicker, Bochum 2016, ISBN 978-3-8196-1032-5, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder.  € 23,90

leseprobenHier eine umfangreiche Leseprobe

Zum Kalender 2017
Das halbe Dutzend ist mit dem vorliegenden Kalender aus dem Deutschen Aphorismus-Archiv voll, und wir danken unseren Käufern, Lesern und Betrachtern dafür, dass das möglich war. Sprüche und Sprüchekalender gibt es einige; was unsere auszeichnet: Sie sind original und frisch vom Erzeuger. Wie jedes Jahr haben wir aus den Einsendungen 40 Texte ausgewählt,von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Sie finden die thematischen „Klassiker“: schauen Sie doch selbst, ob Sie die neuen Versuche zu den alten Themen Treue, Eigenliebe oder Glück überzeugen können. Sie finden Aktuelles und Jahreszeitliches. Vor allem aber – wie sollte es bei einem Kalender als dem papiergewordenen Zeitbewusstsein anders sein: Sie werden immer wieder nicht nur durch den unerbittlichen Ablauf der Ziffern, die für Tage stehen, sondern auch mit den Aphorismen an die Zeit erinnert, an das Heute und Morgen, an Nachwelt, Jahreszeit, Alter, an den geglückten Augenblick. Keine Rede jetzt von „Innehalten“ und „Achtsamkeit“, die sind gerade auf der Leerformelskala ganz oben, aber es wäre nicht das Schlechteste, wenn unsere Texte da zuweilen etwas „anstoßen“. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns befreundete/bekannte Künstler/innen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben. Wenn Sie die/den eine(n) oder andere(n) der Wort- und Bildschaffenden näher kennen lernen möchten: auchdafür ist wieder gesorgt. Im Anhang finden Sie die nötigen Angaben in Kürze

Autorinnen und Autoren des Kalenders 2017: Kathrin Bärbock; Baeredel Brehl; Helmut A. Bruder; Jörg Dahlbeck; Wolfgang Endler;  Thomas Häntsch; ; Peter Hohl; Hans-Norbert Janowski; Rudolf Kamp; Martin Liechti; ; Edith Linvers; Andrea Mira Meneghin; ; Heimito Nollé; Helmut Peters; Hans-Georg Schipping; Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger; Felix Renner; Hermann Rosenkranz; Michael Rumpf; Harald Schmid; Peter T. Schulz; Jože Širec; Georg Skrypzak; Oliver Tietze; Gerhard Uhlenbruck; Christian Uri Weber; Josef Wille; Gudrun Zydek.

RückblattZeichnungen: H.D. Gölzenleuchter (Bochum), Zygmunt Januszewski (Warschau), Mathilde Jörgens (Haan), Gerd Mittendorf (Radevormwald), Andreas Noßmann (Brühl), Jutta Pauly (Haan), Hans-Joachim Uthke (Hilden).

Staffelpreise bei Abnahme größerer Stückzahlen:

ab 3 Ex.  € 20,00 portofrei

ab 5 Ex. € 18,00 portofrei

ab 10 Ex. € 12, 00 portofrei.

 

 

Neues aus dem ARKA Verlag

Bücher stehen zu Weihnachten an der Spitze der Geschenke. Wobei Spötter behaupten: die werden nur verschenkt, aber nicht gelesen!

Das glauben wir einfach nicht!

Es grüßen unsere Leser aus der Kulturstadt Essen

Ilse und Ulrich Straeter

Nach einer Umfrage (Quelle: dpa 23834 / GFK) vom November 2015 liegen Bücher an der Spitze der
Weihnachtsgeschenke, dicht gefolgt von Spielzeug und Kleidung. An vierter Stelle stehen Gutscheine,
wobei darin natürlich auch hoffentlich viele Bücher enthalten sind. Die durchschnittlichen Ausgaben
für Bücher pro Person betragen 40,– Euro, für Spielzeug und Kleidung werden 78,– bzw. 88,– Euro
ausgegeben. Die Gutscheine liegen bei 98,– Euro.
Da wir Bücher im Angebot haben, hat uns diese Statistik naturgemäß sehr interessiert.
Nur – wie kommen wir an unsere Interessenten und können diese zum Kauf unserer Bücher
animieren? Indem wir den potenziellen Lesern und Leserinnen mitteilen, was wir zu bieten haben.
Als da wären:

UNTERWEGS / Gedichte / Malerei (U. + I. Straeter) 15,– 3-929219-13-1
SCHMALES BLÜTENBLATT / Chile (Wolf / Straeter) 15,– 3-929219-14-X
MENSCHEN IN KATERNBERG / Fotos / Texte (Faber) 10,– 3-929219-18-2
TANZSKRIPTION / Malerei (Ilse Straeter) 16,– 3-929219-19-0
BITTERSÜSSER APERITIF / Reise-Erzählungen (Straeter) 16,80 3-929219-21-2
VOLKER KÖNIG: TANTENFIEBER / Roman 9,90 978-3-929219-23-4
VOLKER KÖNIG: DICKE ENDEN / Geschichten 8,90 978-3-929219-24-1
STEINFINGER STICHT IN CÖLINBLAU / Gedichte (Straeter) 16,80 978-3-929219-25-8
IN IRLAND / Reise-Erzählungen (U. Straeter) 19,80 978-3-929219-27-2
MARIE DESLPLECHIN: ALL DIE GOLDENEN TANNEN 4,– 978-3-929219-28-9
INGE MEYER-DIETRICH: BLUES FÜR MARIE 4,– 978-3-929219-29-6
SEBASTIAN WALTER-LILIENFEIN: Malerei 19,80 978-3-929219-30-2S.-
HERBERT SIEMANDEL-FELDMANN: TIERE ZEICHNEN 16,– 978-3-929219-31-9
FRANCK PAVLOFF: VERGESST MICH!: Satire 2,– 978-3-929219-32-6
UNTERWEGS / Gedichte / Malerei (U. + I. Straeter) 15,– 3-929219-13-1
SCHMALES BLÜTENBLATT / Chile (Wolf / Straeter) 15,– 3-929219-14-X
MENSCHEN IN KATERNBERG / Fotos / Texte (Faber) 10,– 3-929219-18-2
TANZSKRIPTION / Malerei (Ilse Straeter) 16,– 3-929219-19-0
BITTERSÜSSER APERITIF / Reise-Erzählungen (Straeter) 16,80 3-929219-21-2
VOLKER KÖNIG: TANTENFIEBER / Roman 9,90 978-3-929219-23-4
VOLKER KÖNIG: DICKE ENDEN / Geschichten 8,90 978-3-929219-24-1
STEINFINGER STICHT IN CÖLINBLAU / Gedichte (Straeter) 16,80 978-3-929219-25-8
IN IRLAND / Reise-Erzählungen (U. Straeter) 19,80 978-3-929219-27-2
MARIE DESLPLECHIN: ALL DIE GOLDENEN TANNEN 4,– 978-3-929219-28-9
INGE MEYER-DIETRICH: BLUES FÜR MARIE 4,– 978-3-929219-29-6
SEBASTIAN WALTER-LILIENFEIN: Malerei 19,80 978-3-929219-30-2S.-
HERBERT SIEMANDEL-FELDMANN: TIERE ZEICHNEN 16,– 978-3-929219-31-9
FRANCK PAVLOFF: VERGESST MICH!: Satire 2,– 978-3-929219-32-6
ALBIN LENHARD: FLUMMI WIRBELT DURCH LONDON, Kinderbuch 12,95 978-3-929219-33-3


StraeterU. + I. Straeter: EIN JAHR OHNE FÖ(H)N – Outdoor in
Europa – Eine Zeitreise; Hardcover mit Farbabb. 24,80 978-3-929219-34-0

Cover LeidenLEIDEN INSPIRIERT (U. + I. Straeter) Texte und
Farb-Abbildungen (neu: Nov. 2015) 18,– 978-3-929219-35-7

Textprobe Leiden

Leiden, die Stadt der sprechenden Giebel

Dicht op de Muur – Gedichte(n) in Leiden

Jedes Mal, wenn wir in Leiden sind, entdecken

wir neue Gedichte an den Hauswänden. Welche,

die neu für uns sind, welche, die dazu gekommen

sind. Muurgedichten. Leiden ist die Stadt der

sprechenden Giebel. Entsprechend wenig Werbung

trübt einem die Sinne, in dieser Stadt der noch

intakten Grachten, der Stadt, in der man die mit

der Vergangenheit verquickte Gegenwart hautnah

erleben kann.

Die bekannte Gracht Rapenburg, herrschaftliche

Gebäude neben Wohnhäusern, Bauwerke einer der

ältesten Universitäten Europas, die hölzernen Pforten

zu den ‚hofjes’, die einladenden Gasthäuser und

kleinen Bistros, der berühmte Hortus Botanicus,

die vielfältigen Museen, das Rembrandtviertel

und die beiden beeindruckenden Stadttore, nicht

zu vergessen der Markt entlang der Grachten.

Und wenn dort ein Ruderwettrennen stattfindet oder

ein alter Botter mit seinen rostroten Segeln sich die

Klappbrücken ächzend öffnen lässt, die Holländer bei

jedem Sonnenstrahl in alten Sesseln lesend vor ihren

Häusern sitzen, ja, dann ist Leiden präsent und wirkt

völlig entgegengesetzt der Interpretation seines

Namens im Deutschen.

Und regt uns an. Auch zum Dichten.

Ulrich & Ilse Straeter

 
Wir würden uns über Bestellungen natürlich freuen, ein Anruf oder eine Mail genügt. Oder selber
vorbeikommen und im Atelier gemütlich suchen, wir haben auch Bilder anzubieten …
Bei einer Bestellung von 40,– Euro oder darüber kostenfreie Lieferung per Post.


Mit winterlichen Grüßen
Ulrich Straeter und Ilse Straeter
ARKA Verlag
Joseph-Lenné-Str. 3
45131 Essen
Tel / Fax 0201 42 12 26
straeter-kunst@t-online.de
www.straeter-kuns

 

 

Geschenkideen 2015 aus dem Brockmeyer Verlag

Weihnacht 3Auch in diesem Jahr möchten wir Ihnen aus unserem aktuellen Buchprogramm wieder einige Geschenktipps geben

Als wunderschönes Geschenk möchten  wir Ihnen besonders empfehlen:

QuadbeckQuadbeck-Seeger, Hans-Jürgen: K(l)eine Weisheiten

Vierzeiler, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1006-6, geb. (Hardcover) 24 x 16 cm. (Querformat) 116 S. vierfarbig.  (Wir liefern portofrei!)

“Ein glücklicherZufall fügte es, dass ein Schulkamerad aus einer Familie kam, die mit Wilhelm Busch verwandt war. Sein Vater, im Krieg leider gefallen, hatte eine große Bibliothek, die auch alle Ausgaben der Werke von Wilhelm Busch enthielt. So konnte ich mir immer wieder ein Buch ausleihen und mit großem Vergnügen anschauen und lesen. Besonders hatten es mir die Vierzeiler im Kreuzreim angetan, mit denen der Dichter die meist komischen Lebenssituationen so treffend schildert. Meine Begegnung mit der Literatur begann also mit Wilhelm Busch. Diese frühe Zuneigung hat bis heute gehalten.
Schon als Student machte ich mir gelegentlich den Spaß, was mich freute oder ärgerte, worüber ich mich wunderte oder was mich erstaunte, in vier Zeilen zu fassen. So entstand über die Jahre ein rechtes Konvolut. Im Winter2014 /15 fasste ich Mut und ging an dieArbeit eine Auswahl zu veröffentlichen.” (aus dem Vorwort)

Quadbeck 3Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe dieses schönen Buches!

Genauso zu empfehlen unsere beiden Kalender:

Apho_KalenderAphorismenkalender 2016

„Im Fallen wendet sich das Blatt.“ (Georg Skrypzak), DAphA-Wochenkalender 2016, Hrsg. Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1001-1, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder. € 21,90
schaefer2

und

Starcke_KalenderStar(c)ke Wortbilder 2016“

Bilder & Gedichte der Bochumer Künstler Peter & Michael Starcke (Monatskalender), ISBN 978-3-8196-1002-8, 16 S. 31 x 23 cm (Ringheftung) € 14,90

Starcke 4Hier eine umfassende Leseprobe

Neu

Für alle Freunde von Krimis und Spannungsliteratur

Natürlich sind diese spannenden Bücher auch als eBOOKs erschienen

Küster 3Küster, Rainer: Schuldenspiele

Ein Kriminalroman aus dem Ruhrgebiet, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1015-8, kart. 19 x 12. cm. ca. 284 S.  € 12,90

Hier eine umfangreiche Leseprobe

Wer den Autor Rainer Küster näher kennt, weiß, dass er neben seinem beachtlichen Erzähltalent auch ein akribischer Beobachter ist, der die Orte und Handlungen in seinen Geschichten und Kriminalromanen sorgfältig recherchiert und immer für überraschende Wendungen und Momente im Verlauf des Geschehens gut ist. Er lässt es nicht bei seinen Einfällen bewenden, die den raffinierten Plots seiner Romane zu Grunde liegen, sondern informiert sich bei Fachfrauen und Experten zu ausgesuchten Themen und inspiziert Tatorte persönlich an Ort und Stelle. Seine Protagonisten kommen überzeugend daher, unverwechselbare Charaktere, wie der Autor selber einer ist, der in all seinen Romanen die Nähe zum Revier, zum Fußball und auch zu seinem bevorzugten Getränk nicht leugnen kann. Immer wieder versteht er es, Atmosphäre zu entfalten und einzufangen. Der Leser wähnt sich mitten im Geschehen, um dennoch immer wieder überlistet zu werden.
Auch dieser neue Kriminalroman Rainer Küsters „Schuldenspiele“ ist einer der Sonderklasse, ein Muss für jeden Krimifan.

Kriminalroman, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1016-5, kart. 19 x 12 cm ca. 270 S. € 12,90
Auch hier die LeseprobeKristof Driesen wird nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft in der Bochumer Altstadt erschossen. Gibt es einen Zusammenhang mit seinen Überfällen? Oder dem heftigen Streit in der Familie? Hauptkommissar Kramer erhofft sich Unterstützung bei Marie Marler, die als Bewährungshelferin Kristofs Freunde betreut. Sie erfährt von einem zurückliegenden Missbrauch.Weitere Empfehlungen hier

Über Ihr Interesse würden wir uns freuen

Ihr Dr. Norbert Brockmeyer

„text & talk“ – Die NRW-Messe der unabhängigen Buchverlage auf dem Kulturgut Haus Nottbeck

text & talkBereits zum dritten Mal öffnet „text & talk“ – Die NRW-Messe der unabhängigen Buchverlage – ihre Pforten. Am 12. und 13. September 2015 erwartet die Besucher auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde ein Wochenende ganz im Zeichen außergewöhnlicher Literatur und spannender Buchkunst, mit einigen Neuerungen im Programm.

Kultur/Westfalen. Nach dem Auftritt von „text & talk“ 2014 in Düsseldorf kehrt die NRW-Messe der unabhängigen Buchverlage in diesem Jahr wieder an den Ort ihrer Premiere zurück. Erneut stehen auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg Bücher und Literatur jenseits des rein kommerziellen Interesses im Mittelpunkt. Die Buchmesse nimmt mit rund 40 ausgewählten Verlagen die Vielfalt und Qualität der spannenden Verlagskultur in NRW in den Blick und bietet den Besuchern die Gelegenheit, mit Büchermachern und Autoren ins Gespräch zu kommen, aufregende Literatur kennenzulernen und neue Buchschätze zu erwerben. Ein attraktives Rahmenprogramm mit Lesungen, Diskussionsrunden und Ausstellungen sowie die Verbindung zum 11. antiquarischen Büchermarkt lässt die Herzen der Bücherfreunde höher schlagen.

texttalk1_2014Der „text & talk“-Messetag am Sonntag, 13. September 2015, beginnt um 11 Uhr mit einem Buchprogramm voller Überraschungen, wie es anderswo nicht zu finden ist. Neben den aktuellen Publikationen der ausstellenden Verlage bietet ein vielfältiges Rahmenprogramm nicht nur zahlreiche Lesungen und Diskussionsrunden, sondern auch spannende Einblicke in die handwerkliche Seite des Büchermachens. Weitere Neuerungen sind zum einen eine Literatursprechstunde mit dem Autor Oliver Uschmann, zum anderen bieten zwei Sonderausstellungen im Museum für Westfälische Literatur literarische Inspiritationmöglichkeit. Neben den Künstlerbüchern von Gitte Klisa, die einen Grenzbereich zwischen Literatur und Bildender Kunst ausloten, widmet sich die Ausstellung „bibliophil, engagiert, einzigartig“ großer westfälischer Literatur in kleinen Verlagen, der „klassischen Kunst“ des Büchermachens jenseits des Mainstreams mit kleinen Auflagen und viel Liebe zum Detail.

Logo rostrot 72Wir sind dabei mit den Kollegen von LITRevier  und stellen unsere Neuerscheunungen vor. freuen düfen Sie sich auch auf manche Bücherschnäppchen aus unseren Häusern.

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Unsere neuen Kalender 2016

Apho_KalenderAphorismenkalender 2016

„Im Fallen wendet sich das Blatt.“ (Georg Skrypzak), Wochenkalender 2016, Hrsg. Jürgen Wilbert & Friedemann Spicker, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-1001-1, 31 x 23 cm, 57 S. inkl. 14 farbiger Bilder. € 21,90

Hier eine umfassende Leseprobe

Zum Kalender 2016: Wenn man Freunde besucht und sie (ungefragt!) davon erzählen, wie anregend der Aphorismus des DAphA-Kalenders letzte Woche wieder gewesen sei (oder erzählen, dass Freunde erzählt haben, wie passend der Aphorismus letzte Woche wieder gewesen sei), dann ist das für die Kalendermacher: so richtig schön motivierend. Wir haben also keinen Grund, Ihnen 2016 den schon liebgewonnenen DAphA-Kalender vorzuenthalten. Hier ist er, zum fünften Mal. Wieder verbindet sich mit dem Gang durch das Jahr ein Gang durch die Möglichkeiten der kurzen Gattung. Wieder haben wir uns nach Kräften bemüht, aus den Einsendungen  40 Texte auszuwählen, von denen wir glauben, dass es sich lohnt, sie sich eine Woche lang „vor Augen zu führen“. Was ist zu wahr, um schön zu sein? Warum ist der Schnee von gestern mehr als nur „der Schnee von gestern“? Rostet alte Liebe etwa doch? Ist Papier wirklich geduldig? Ist es Luxus, auf Luxus zu verzichten? Neue Fragen zu alten Gewissheiten. „Wärmere Winter“, „längere Tage“, die Knallerei am Jahresende: alles aphoristisch reflektiert. Und „nackte Wahrheiten“ gibt es auch. Wieder haben wir auch besonderen Wert darauf gelegt, Sie in jeder vierten oder fünften Woche mit einer Zeichnung zu erfreuen, die uns  Künstler/innen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben.

Künstlerinnen und Künstler: Dörthe Janosa ((Wetter); Zygmunt Januszewski (Warschau); Thomas Koch (Sprockhövel); Andreas Noßmann (Brühl); Katja Pfaffenbach (Schwelm); Martin Sendlak-Rinkwitz (Bochum); Irmhild Schaefer (Sprockhövel); Monika Tönnis-Littek (Erftstadt); Hans Joachim Uthke (Hilden).

Autorinnen und Autoren des Kalenders 2016:
Wilfried Besser (Recklinghausen); Eva Annabelle Blume (Gelsenkirchen); Baeredel Brehl (Dortmund); Horst A. Bruder (Grünstadt); Thomas Häntsch (Weeze); Peter Hohl (Ingelheim); Harald K. Hülsmann (Düsseldorf); Hans Norbert Janowski (Esslingen); Rudolf Kamp (Mosbach); Reiner Klüting (Bochum); Martin Liechti (Zürich / Schweiz); Edith Linvers (Recklinghausen); Andrea Mira Meneghin (Basel); Heimito Nollé (Merenschwand/Schweiz); Helmut Peters (Recklinghausen); Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger (Bad Dürkheim); Felix Renner (Zug / Schweiz); Fritz A. Rinnhofer (Graz/Österreich); Hermann Rosenkranz (Düsseldorf); Hans-Georg Schipping (Haan); Harald Schmid (Berlin); Peter-T. Schulz (Mülheim an der Ruhr); Joze Sirek (Lasko / Slowenien); Georg Skrypzak (Berne); Detlef Träbert (Niederkassel); Oliver Tietze (Hohen Neuendorf); Gerhard Uhlenbruck (Köln); Hans-Joachim Uthke (Hilden); Christian Uri Weber (Radebeul); Jacques Wirion (Luxemburg); Norman Wojak (Gelsenkirchen); Gudrun Zydek (Hennef).

Staffelpreise bei Abnahme größerer Stückzahlen:

ab 5 Ex.  € 18,00 portofrei

ab 10 Ex. € 15,00 portofrei

ab 25 Ex. € 12, 00 portofrei.

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Starcke_Kalender„Star(c)ke Wortbilder 2016“.

Bilder & Gedichte der Bochumer Künstler Peter & Michael Starcke (Monatskalender), ISBN 978-3-8196-1002-8, 16 S. 31,5 x 23 cm. € 14,90

Hier eine umfassende Leseprobe

Seit einigen Jahren unterstützen die Zwillingsbrüder, der Maler Peter Starcke und der Lyriker Michael Starcke mit ihrer künstlerischen Arbeit die Stiftung Kinderzentrum Ruhrgebiet, deren Motto folgend: „Gemeinsam handeln – gemeinsam helfen!“. Mit einem Kalender ihrer „Wortbilder“ für das Jahr 2016 wollen sich die Zwillingsbrüder erneut einsetzen und einen Teil des Erlöses dieses Kalenders der Stiftung spenden. In einem Vorwort des ebenfalls im Brockmeyer Verlag erschienenen Buches „StarckeKunst“ schreibt Michael Starcke: „wir können nicht mehr als einen anfang machen, mit allem, was werden soll.“ In diesem Sinne mag dieser Kalender ein Zeichen der Solidarität und des sozialen Engagements für die notwendige und wichtige Sache sein, Kindern, die krank sind,zu helfen.

Starcke- BrüderPeter Starcke, geboren 1949 in Erfurt, Informatiker und Systemanalytiker, lebt als Maler und Zeichner in Bochum. Seit 1982 stellt er regelmäßig aus und ist auch an Gruppenausstellungen beteiligt. Ausstellungsorte waren bisher u. a. in Erfurt, Dinslaken, Geldersheim, Mülheim a. d. Ruhr, Gelsenkirchen, Bochum und anderswo. Neben Bildern, Zeichnungen und Linoldrucken gestaltet er Buchtitel und Kalender und illustriert Gedichtbücher undGedichte, u. a. die seines Zwillingsbruders Michael.

Michael Starcke, geboren 1949 in Erfurt, lebt und arbeitet als Lyriker in Bochum. Mitglied im VS, der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE, im Pen-Zentrum Deutschland und im Kunst4tel. Arbeitsstipendien des Landes NRW.2013 Preisträger des 3. Dorstener Lyrikpreises 2013, 2013 Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur. 25 selbstständige Veröffentlichungen, zuletzt: “tröstlich die grüne decke”, Gedichte, Bochum 2012;  “von oben winzige punkte”, Gedichte, Bochum 2014.

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Preisverleihungen für unsere Autoren

Zeller IIUnser Autor Michael Zeller (Wuppertal) ist 2015 als „Stadtschreiber“ von Regensburg eingeladen worden.

Während des Sommers wohnt und arbeitet er in einem Atelier des „KunstvereinsGRAZ“, mitten in der schönen Altstadt. Er wird in Stadt und Umgebung mit offenen Sinnen unterwegs sein und ansonsten weiter an seinem neuen Roman schreiben.

Zuletzt, 2014,  erschien bei uns seine Erzählung BRUDERTOD, die Geschichte eines Selbstmords. Bei dem Publikum und in der Presse hat sie großen Zuspruch erfahren.

In diesem Herbst 2015 kommt die Neuauflage seines Romans FALSCHSPIELER in unsererm Hause heraus, der zurzeit schwer erhältlich ist. Der Roman ist um die Figur des Literaturfälschers George Forestier herum erzählt, aus den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts. In seiner Art ist dieser Skandal bis heute noch nicht überboten worden. Der ganze Literaturbetrieb des Landes hat sich damals blamiert – allen voran Gottfried Benn.

5106449-9783819609718_cover - KopieZeller, Michael: BruderTod

Ein Kinderleben, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0971-8, kart. (engl. Broschur) 21 x 14,5 cm. 144 S. € 14,90

Hier eine umfangreiche Leseprobe

Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Michael Zeller gebraucht, ehe er sich an diesen Stoff herantraute: den Selbstmord eines älteren Bruders zu erzählen. BRUDERTOD ist weit mehr als eine persönliche Bilanz geworden. Der Autor ist noch einmal hinabgestiegen in die fünfziger Jahre, hat die Orte der Kindheit aufgesucht, in Deutschland, in Polen, um nach Gründen dieser Tat zu suchen. Zeller hält sich dabei strikt an die Sichtweise eines Kindes und schafft es so, die einzelnen Stationen eines Scheiterns von innen auszuleuchten, bevor der Junge der Welt den Rücken kehrt, ohne ein Wort zu hinterlassen. Gleichzeitig versteht es der erfahrene Erzähler, geschichtliche Ereignisse der Zeit in Deutschland lebendig werden zu lassen. Etwa wenn es um den Streit des Vaters mit seinem zeitweiligen Dienstherrn geht, Joseph Goebbels, Reichspropagandaminister damals. Angesichts des brüderlichen Freitodes wird nichts geschont und nichts geschönt. Doch das unauflösbare Geheimnis dieser Tat bleibt in der Erzählung immer gewahrt. Es hat den Autor sein Leben lang begleitet. Jetzt hat er ein Fenster geöffnet – ins Freie. BRUDERTOD ist ein reifes Meisterstück des Erzählens. Jeder Selbstmord ist mir, soweit ich das behaupten darf, ein vertrautes Erleben. Brüderlich nah. Selbstmörder sind meine Brüder, alle. Etwas bricht dabei auf in mir und wirft mich auf das Modell für sämtliche Selbstmorde zurück, die Ur-Tat in der Küche des Bad Homburger Reihenhauses. Alle Gefühle von damals fallen über mich her, Jahrzehnte alt und im Alltag verstummt. Sind da und frisch wie gestern. Die Frage stellt sich wieder neu, auch wenn ich es weiß: Eine Antwort gibt es nie. Das hilft mir wenig. Im Gegenteil. Es zwingt mich nur, tiefer zu graben, wie im aktuellen Fall jetzt bei dem Bruder. Ab wann wußte er es? Und wie hielt er das durch?

Auch als ebook erschienen € 7,99

Von Michael Zeller erschien ebenfalls bei uns:

Zeller IIIMichael Zeller: wie es anfängt : wie es endet

gedichte und gesänge, Bochum 2013, ISBN 978-3-8196-0918-3, kart. 96 S. € 9,90

Hier eine Leseprobe

In Michael Zellers neuem Gedichtband ist die Lyrik der letzten Jahre gesammelt, als eine Art Zwischensumme seiner Lebensreise, wie er sagt, ein Stück innerer Biographie: Landschaften und Länder tauchen auf, Epochen und Ereignisse, Lust & Liebe und unser Alltag mit seinen Mühen und Freuden. „Zellers Lyrik hat eine angerauhte Zartheit“, urteilte Karl Krolow beim lyrischen Debüt vor gut drei Jahrzehnten und nennt seine Gedichte „scharfe Daseinsstudien“. Darin ist Zeller sich treu geblieben.

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MühlDer Landschaftsverband Rheinland zeichnete am 23. 4. 2015 den Wuppertaler Schriftsteller Karl Otto Mühl mit dem Rheinlandtaler für die Förderung der Kultur im Rheinland aus. Dazu gratulieren wir sehr herzlich und möchten noch einmal auf sein vor kurzem in unsererm Verlag erschienenes Buch “Totenwache” hinweisen, das gleichsam wie in einem Lebensaufriss mit dem Blick auf fremde und eigene Schicksale – “ein intimes Zeitbild eines einfühlsamen Literaten” (WAZ 23.4.15) bietet.

UVB_Muehl_Totenwache_Umschlag_2K.inddKarl Otto Mühl, Totenwache, Abschiede Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0981-7, kart. 111 S. 19 x 12 cm.  9,90

Hier finden Sie eine umfangreiche Leseprobe

Karl Otto Mühl, der nach einem langen Leben zurückblickt auf Schicksale, fremde und eigene, blickt auf die Freunde, die ihn bereits verlassen haben. Sie sind ihm liebend gegenwärtig, und die Erinnerung an sie wird zur aktuellen Begegnung  mit der Rätselhaftigkeit des Lebens und Sterbens. Er hat sie sich nicht nach öffentlicher Bedeutung ausgesucht, diese Freunde, sondern nach der Intensität, mit der sie Teile seines Lebens geworden sind. Und dennoch ist jeder von ihnen ein Solitär, manchmal sogar im öffentlichen Wirken, aber für uns, die Leser, werden sie zu Marksteinen, die uns eindringlich anblicken.Sie erinnern uns daran, dass wir zusammengehören in einer Welt, die uns alle voneinander zu trennen scheint.

Karl Otto Mühl:  Geb. 16.2.1923 in Nürnberg; Realschule in Wuppertal, Lehre als Industriekaufmann, Kriegsgefangenschaft in Ägypten, Südafrika, USA und England Abitur. 1948–86 Werbe-, Verkaufs- und Exportleiter in verschiedenen Firmen, seit 1987 freier Schriftsteller; verheiratet, drei Töchter. Mitglied im VS. – 1975 Von-der-Heydt-Preis, 2006 Literatur-preis der Springmann Stiftung.

Auch als ebook erschienen € 4,99 

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KrauseAm 21.3. 2015 hat David Krause, einer der Autoren vonAufBruchStellen“, den höchst renommierten Leonce-und-Lena-Preis Darmstadt  gewonnen.

kulinKulin, Katja & Kroos, Christian (Hrsg.): AufBruchStellen

 Die besten Texte aus drei Jahren Zehntausend-Wettbewerb im DSFo, Bochum 2015, ISBN 978-3-8196-0988-6, kart. 20 x 12,4 cm. 135 S
Es wäre verfehlt, hier über die einzelnen Geschichten reden zu wollen, ein Überblick würde an der Vielfältigkeit ihrer Inhalte scheitern. Zu verschieden sind die Texte, zu unterschiedlich ihre Art, von augenzwinkernder Leichtigkeit bis zu dunkelstem Pessimismus, von wortgewaltiger Expressivität bis hin zu leiser Reduktion. Jeder Text nimmt den Leser mit auf eine höchst individuelle und eigenartige Reise, doch auf den Punkt geschrieben sind sie alle: Zehntausend Zeichen erlauben keine großen Ausschweifungen. Es sind Miniaturen mit vielen Facetten und, was die Zusammenstellung in diesem Band angeht, ohne Wiederholungen.

Inhalt :Ameisen im Krieg von Sonja Kettenring 13
Alter des Lichts und der Landschaft von Marc Richter 17
Die Spinnen von David Krause 23
Geschichte mit deformierten Kastanien und dem Anfang am Ende von Daniela Hahner 30
Und Gott sprach, es werde von Jenni Raasch 36
Kaffeeblasen von Dennis Mizioch 41
Wovon man nicht sprechen kann von Holger Schubert 46
Ochsenblutrot von Karoline Pauluhn 51
Der Spinner von nebenan von Katharina Conrad 55
Aus·Wege von Thomas D. Föller 61
Die Libelle von Henrike Spohr 67
Samstagmorgen von Diana Schmidt 72
Variationen über die Wahrheit − eine Heterophonie von Michael Kohl 77

Fugen von Barbara Messing 83
Number 17 von Wolfgang Christian 87
Auf Basalt von Holger Schubert 93
Später von Wolfgang Sünkel 98
Vater von Lara Krump 102
Schokoladenleben von Barbara Messing 107
Außen am Fenster innen von Mons 111
Zurück auf Los von Jenni Raasch 116

Hier das ebook € 6,99

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Weinbörner2014 erhielt unser A

utor Udo Weinbörner den Alfred Müller-Felsenburg Preis für aufrechte Literatur

Bei uns erschien 2014:

WeinbörnerWeinbörner, Udo: ZART WILL ICH DICH BERÜHREN.

 GEDICHTE Mit schwarz-weiß Fotografien von GERHARD NOTZEM, Geleitwort MICHAEL STARCKE; Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0968-8, kart. 20 x 12,5 cm 154 S.

Wir freuen uns mit unseren Autoren und gratulieren sehr herzlich € 11,90

Hier eine Leseprobe

Auf 150 Seiten, Gedichte ausgewählt aus 30 Jahren, zusammengestellt in einer handsignierten, limitierten Auflage. Zusammen mit den Bildern des Werler Fotografen Gerhard Notzem ein Leseereignis und das Buch ein Liebhaberstück zugleich. Die jetzt vorliegenden Liebesgedichte, Zeitgedichte, Gedichte vom Glauben und Heimatgedichte sind thematischen Schwerpunkten zugeordnet und auf eine spannende und höchst anspruchsvolle Art unterschiedlich. Der Lyrikband bezaubert bei den Liebesgedichten mit einfühlsamen Metaphern, scheut dabei oft auch nicht Reim und Versmaß. Viele der Gedichte sind inzwischen nicht von ungefähr bereits vertont. Soziales Engagement, experimentelle Lyrik und Gedichte in der Tradition der Literatur der Arbeitswelt zeigen im anschließenden Kapitel einen Dichter, der alltagssprachenmächtig nicht im Elfenbeinturm wohnt. Sehr persönliche Eindrücke eröffnen sich dem Leser in den Glaubensgedichten und in den in ihrer Art ganz besonderen Gedichten über den Geburtsort Plettenberg in Westfalen.

UDO WEINBÖRNER; 1959 in Plettenberg (Westfalen) geboren, lebt in Meckenheim bei Bonn. Er ist Autor von zahlreichen Sachbüchern und Romanen.

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NolléUnd ebenfalls 2014  Heimito Nollé den 1. Preis beim Aphorismen Wettbewerb 2014 des Deutschen Aphorismus- Archivs (DAphA)

Bei uns erschien 2014:

9783819609640_frontcoverNollé, Heimito: Aussätzer

 Aphorismen, Vorwort Jürgen Wilbert, Bochum 2014, ISBN 978-3-8196-0964-0, kart. 20 x 12 cm. 90 S. zahlreiche s/w Fotos € 11,90
Einer seiner preisgekrönten Aphorismen lautet: „Um den Schein zu wahren, verbirgt sich Größe oft im Unscheinbaren.“ Überzeugt hat die Juroren zum einen „die gleichmäßige Qualität der eingereichten Aphorismen“, zum anderen „die bildhafte Umsetzung“. Neben der philosophisch-inhaltlichen Fundierung sind es genau diese Gütekriterien der bildhaft-metaphorischen und sprachlich-stilistischen Ausgestaltung, die auch die Texte dieser Veröffenlichung mit dem originellen Titel „Aussätzer“ auszeichnen. …Er selbst ist kein „epischer Charakter“; seine Texte sind kurz und prägnant, dabei jeweils „mehr als ein Spruch, ein Einspruch.“ Das berühmt-berüchtigte Potenzproblem des Aphoristikers (nach Hanns-Hermann Kersten: „je kürzer- desto besser“) wird auch von ihm beklagt: „Der Aphoristiker ist ein schlechter Liebhaber – kaum auf der Höhe, kommt er schon zum Punkt.“ …Was ihn durchgängig zu kritisch-aphoristischen Kommentaren herausfordert, ist das Geschwätzige, das Laute in unserer Kommunikationsgesellschaft. Dies belegen die folgenden Beispiele:: „Die schlimmste Lärmbelästigung … ist das Platzen von Sprechblasen.“ / „Im Rauschen der Informationsflut hört man den Ertrinkenden nicht.“ / „Die Bilderflut zerstört jede Anschauung.“ Darin wird sein zentrales Anliegen, Aphorismen zu schreiben, deutlich: Aphorismen sind für ihn „kleine Lichtungen im Phrasenwald.“ …Hier einige bissig-appetitliche Kostproben: „Er sank immer tiefer, bis auf die Höhe der Zeit.“ / „Eine Zeit, in der sich alles bewegt, ist nicht zwangsläufig eine bewegte Zeit.“ / „Hoffentlich kommen unsere Nachkommen nicht nach uns!“ / „Wir betreiben Raubbau an der Zeit: von der langen Weile bleiben nur noch Schrecksekunden.“ … Neben den grundlegenden Stilmitteln der Verknappung und Überraschung beherrscht er gleichermaßen den wirkungsvollen rhetorischen Kniff der Pointierung und Übertreibung: „Beim Versuch des aufrechten Gangs bringen es viele nur bis zum Strammstehn.“ Von der beißenden, (selbst)ironischen Kritik bleibt auch sein Geburts- und Heimatland Schweiz nicht verschont: „Um den Horizont der Schweiz zu erweitern, müsste man Berge versetzen können.“ Oder als lakonische (Schein-)Definition: „Die Schweiz, ein Alptraum.“ Ferner finden wir bei Nollé auch viele sprachliche Neuschöpfungen (Neologismen), so u.a. „Egotripper“, „Sprach-Emissionen“, „Uhrteil“, „Bildungsdrohung“, „Broschürenkunst“, „Bodybuilder der Literatur“. Der Aphorismus in Frageform kommt ebenfalls vor: „Mit wem betrügt man sich selbst?“ / „Was nützt Langlebigkeit in einer kurzlebigen Zeit?“ / „Er ist Vorstand der Firma, warum sollte er hinter ihr stehen?“ … Nollés „Aussätzer“ stellen eine viel versprechende Bereicherung der gegenwärtigen Aphorismus-Landschaft dar.(Aus dem Vorwort von Jürgen Wilbert)
HEIMITO NOLLÉ wurde 1970 in Zürich geboren. Er studierte Philosophie und Geschichte an den Universitäten Zürich und Berlin und schloss mit einer Arbeit über Hannah Arendt ab. Sein literarisches Interesse gilt vorwiegend dem Aphorismus und der Lyrik
Wir freuen unsd mit unseen Autoren und gratulieren ganz herzlich

Norbert Brockmeyer

Universitätsverlag Brockmeyer

Indiebookday!

Am 21. März 2015 ist Indiebookday!

indie

Ihr liebt schöne Bücher,

Logo rostrot 72zum Beispiel aus unseren drei Verlagen der Kooperation LIT- Revier


Am 21.03.2015 könnt Ihr das allen zeigen. Es geht ganz einfach:

Wie funktioniert’s?
Geht am 21.03.2015 in einen Buchladen Eurer Wahl und kauft Euch ein Buch. Irgendeines, das Ihr sowieso gerade haben möchtet.
Hauptsache ist: Es stammt aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag.
Danach postet Ihr ein Foto des Covers, des Buches, oder Euch mit dem Buch (oder wie Ihr möchtet) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Google+) oder einem Blog Eurer Wahl unter dem Stichwort/Hashtag “Indiebookday”. Wenn Ihr die Aktion gut findet, erzählt davon.

Hier zum Beispiel eine Bücherwand mit Lesproben

Zum Hintergrund
Es gibt viele kleine tolle Verlage, die mit viel Herzblut und Leidenschaft schöne Bücher machen. Aber nicht immer finden die Bücher ihren Weg zu den Lesern. Der Indiebookday kann da für ein bisschen Aufmerksamkeit sorgen.

Der Indiebookday hat sich seit seinem Start 2013 auch international zu einem ganz besonderen Aktionstag rund um die unabhängigen Verlage und Buchhandlungen entwickelt. Schauen wir zusammen, was 2015 passiert.

indie 2

Ulrich Straeter: Ein Jahr ohne Föhn

StraeterOutdoor in Europa – Eine Zeitreise

Bilder und Zeichnungen Ilse Straeter
Ein ungewöhnliches Buch. Ein Tagebuch, ein Reisebuch, ein Reise-
roman, ein Buch über die Zeit und über ein Stück des Lebens.
Heutzutage ein Jahr outdoor in Europa leben, geht das? Es ging,
malend und schreibend und das Leben mit all seinen Unwägbarkeiten
wahrnehmend (und genießend) waren Autor und Reisebegleiterin ein
Jahr lang an Westeuropas Küsten und in der Provence unterwegs.
Unterwegs mit einem alten Campingbus, mit Fahrrädern und Zelt und
manchmal auch zu Fuß. Lukullische Spezialitäten, Kunst und Kultur,
Geschichte und Politik der bereisten Länder werden aufgezeigt – die
Klammer zum heutigen Geschehen in der Welt fehlt nicht.
Manchmal kann es gelingen, dem Hamsterrad zeitweise zu entrinnen.
Nach der Reise war alles anders: die Berufe und die Arbeitsstellen
wurden gewechselt, das Leben bekam eine neue Qualität. Und dieses
Buch hätte es sonst nicht gegeben …

ISBN 978-3-929219-34-0 – Preis 24,80 €
Coolibri 72Magazin 72Westfalenspiegel 72